Mediation

Das Mediationsverfahren ist inzwischen in Deutschland gesetzlich geregelt. Nach dieser gesetzlichen Definition ist die Mediation ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. Entscheidender Unterscheid (und in der Regel auch Vorteil) zu einem gerichtlichen Verfahren ist damit, dass die Parteien direkt und einvernehmlich versuchen, einen Konflikt zu bewältigen. Wenn eine Mediation erfolgreich verläuft, bedeutet dies auch, dass die Parteien mit dem erzielten Ergebnis erheblich zufriedener sind als mit einem von einem Außenstehenden (z.B. einem Richter) fremdbestimmten Urteil.

 

Der Mediator nimmt in diesem Verfahren nach der gesetzlichen Vorgabe eine unabhängige und neutrale Funktion ein und ist ohne Entscheidungsbefugnis. Der Mediator hat die Parteien lediglich in der beschriebenen Weise durch die Mediation zu führen.  Die Mediation zielt also auf die einverständliche Lösung eines Konfliktes ab. Das anwaltliche Berufsrecht, das über die Grundsätze der Vertraulichkeit und Verschwiegenheit das gesamte im Rahmen der Mediation erlangte Wissen schützt, prädestiniert den Rechtsanwalt daher zum berufenen Mediator.

 

Herr Ronge bietet als ausgebildeter Mediator das Mediationsverfahren Parteien auf allen in Betracht kommenden Gebieten an. Schwerpunkte dieses Angebots sind insbesondere Mediationen auf dem Gebiet der Kultur und dort auch im Rahmen von Auseinandersetzungen in Orchestern. Da Herr Ronge neben seiner langjährigen Tätigkeit als Rechtsanwalt auch ausgebildeter Orchestermusiker ist, kann er auch auf diesem speziellen Gebiet die Strukturen des Gesamtzusammenhangs und Interessen der einzelnen Beteiligten besonders gut einschätzen und daher auch eine Mediation auf diesem Gebiet fachgerecht durchführen.

 

Selbstverständlich bietet Herr Ronge aber die Mediation als Konfliktlösungsverfahren auch auf anderen Gebieten an, so im Arbeitsrecht, im gesellschaftsrechtlichen Bereich bei zusammengeschlossenen Berufsträgern und bei der Problematik der Unternehmensnachfolge. Beispielhaft seien in diesem Zusammenhang Familienunternehmen genannt: Gerade bei Familienunternehmen kommt es im Rahmen der Weiterführung des Unternehmens durch die nachfolgende Generation häufig zu Konflikten, insbesondere auf den Gebieten der Kompetenzverteilung, der Alterssicherung u.ä. Für derartige Konflikte sind Mediationsverfahren grundsätzlich meist das geeignete Verfahren zur Konfliktlösung, weil die Parteien auch weiterhin aneinander gebunden sind und diese Verfahren im Gegensatz zu gerichtlichen Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.